Hawaii - da kommt man an und eine
polynesische Schönheit tröstet mit einem Blumenkranz darüber hinweg,
dass es kein Bier gibt - so das Klischee. Stimmt natürlich nicht. Es gab
keinen Blumenkranz und es gab Bier. Beides Nebensächlichkeiten, wer
braucht das schon im - wie Magnum oft sagt - Paradies?
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Die Inselgruppe besteht aus
120
Inseln, acht davon sind bewohnt. Ringsherum gibt es 3000 km nur
Wasser. Das macht die Anreise nicht ganz einfach. Wer die Strapaze
hinter sich bringt, verbringt eine wunderbare Zeit zwischen
amerikanischer Leichtigkeit, tropischen Urwäldern, kargen
Mondlandschaften und polynesischer Ursprünglichkeit. Nicht zu vergessen bei dieser
Aufzählung sind die
Vulkane: Die Inselgruppe ist die Spitze einer
Ansammlung von mehr als 40 Vulkanen, die aus 5000 Meter Tiefe aus dem
Pazifik aufragen. Nicht alle davon sind erloschen - im Gegenteil: auf
der größten Insel - Hawaii, auch Big Island genannt - befindet sich
einer der aktivsten Vulkane der Welt, der Kilauea. Ganz Ami-like hat man den in ein touristisches Ausflugszentrum umfunktioniert: Den Hawai'i Volcanoes National Park. Hier kann man die ganze Bandbreite vulkanischer Aktivität besichtigen. Neben geführten Touren, Wanderwegen zu den Kratern, Gift-Shop, Restaurants und Hotels bleiben wenig Wünsche unerfüllt.
Mit am Beeindruckendsten war es für mich nach Einbruch der Dämmerung unten an der Küste. Durch Lavatunnel gelangt die Lava bis unten an den Atlantik und fließt rot glühend, zischend und dampfend ins Meer.
Ach ja,
Wellen. Wellen
darf man natürlich auch nicht vergessen, wenn man von Hawaii redet. Das
Mekka der Wellenreiter liegt auf Oahu. An der Nordküste, dem North
Shore, treffen sich die Surfer aus aller Herren Länder. Die mächtigen Wellen patschen dort prächtig auf den Strand und haben den Sand so fein gemahlen, dass man bis über die Knöchel versinkt. Das macht das Fortkommen gar nicht so einfach. Doch wer will das schon - Fort?
Die Anwesenheit
der Surfer macht sich auf der ganzen Insel bemerkbar. Oft begegnet man
Leuten, die mit dem Hang Loose Zeichen grüßen - Easy.
Und dann so klein ist die Welt: Beim Motorradverleih in Kona werde ich gefragt, wo ich herkomme: Germany sag ich. Aber wo da fragt der Verleiher? Near France, sag ich. Er will es immer noch genauer wissen. Nun gut dann stellt sich heraus, er war bei der Air Force auf dem früheren Stützpunkt in Zweibrücken.
Und dann kommt es noch besser, wir sitzen abends auf der anderen Seite der Welt in Honolulu, Hawaii im Irisch Pub, trinken Becks Bier und dann kommt ein Promotion Team herein und fragt, ob wir Jägermeister kennen.
Aloha
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