Ja, es gibt schon den ein oder
anderen Steinbruch zu besichtigen. Meistens wegen der Steine. Nicht so
bei "La Mortella" - (dtsch. Die Myrte) - Hier findet man über 800
exotische Pflanzen in einem bunten Stelldichein.
Auf der kurvigen Straße von
Lacco
Ameno nach
Forio kann man die Einfahrt zumPark schon mal übersehen.
Schließlich war hier einmal ein unansehlicher Steinbruch. Als jedoch
gegen Ende der 40er Jahre des 20sten Jahrhunderts der englische
Komponist Sir William Walton und seine Frau Lady Susana das Areal
besichtigten, beschlossen sie hier auf dem Fels ein Paradies zu
errichten. Beauftragt wurde der bekannte Gartenarchitekt Russel Page.
Dieser nahm seinen Auftrag sehr ernst und ziemlich unenglisch: Anstatt
der bekannten englischen Ordnung und dem englischen Rasen erschuf er ein
buntes Stelldichein tropischer Pflanzen und Gewächse, darunter viele
aus der südamerikanischen Heimat Lady Susanas.
Durchzogen und ergänzt wird die Gartenlandschaft mit vielen Brunnen und
Wasserläufen. Außderdem beherbergt er einen Thai-Bereich mit Tempel.
La Mortella wurde 2004 zum schönsten Park Italiens gewählt.