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Hihawai's Capri Ischia Guide - kleiner Reiseführer


Der Hafen von Ischia Porto von Hihawai - Bildrechte: siehe Pics / Fotos
Ischia. ... hat nichts mit dem ähnlich klingenden, oft plagenden Nerv, zu tun. Der Name kommt einfach von dem Wort "insula", dem späteren "iscla". Das wird "Iskia" ausgesprochen. Also genau wie unser Reiseziel.
Und mit dem ähnlich klingenden Nerv hat die Insel dann doch etwas zu tun:
Da unter der Insel immer noch glühende Magma brodelt, ist Ischia vor allem für seine Heilbäder und Thermen bekannt. Und von denen gibt es einige. Diese haben ihre ganz eigene Klasse: Man badet unter der Mittelmeersonne, geschützt im Schatten der herrlichen Grünanlagen, in den verschiedensten Becken, wie in einem herrlichen großen Wellness-Bereich, wie es wohl auch schon die Römer vor 2000 Jahren gemacht haben.

Die Römer haben natürlich auch ihre Spuren hinterlassen - und nicht nur die, sondern alle Völker und Kulturen, die hinterher kamen. So verfügt das kleine Eiland über eine unangemessen hohe, ja vielleicht sogar schon unverschämt große, Anzahl kultureller Attraktionen, wobei Ischia das gar nicht nötig hätte: Die Bilderbuchlandschaft mit traumhaften Ausblicken über den Golf von Neapel bis hin zur Nachbarinsel Capri begeistert und verzaubert zugleich. Ischia war Drehort der Oscar prämierten Komödie "Avanti, avanti" von Billy Wilder.

Weiterhin ist Ischia ein kulinarisches Erlebnis. Von der billigen Strandschänke bis zum erstklassigen Restaurant, wird eine vorzügliche Küche geboten. Hihawai hat bei 28 getesteten Restaurants nur 2 Ausfälle erlebt - ein Schnitt, den bisher noch keine getestete Ferienregion auch nur annähernd erreicht hat.

Ischia ist allerdings ein Ausfall, für sonnenhungrige Strandurlauber. Man verfügt nur über einen einzigen nennenswerten Strand. Der dunkle Sand am Maronti-Strand wird von einer vulkanischen Bodenheizung erwärmt. Hier kann man auch bei kälteren Temperaturen in der Nebensaison gut liegen.



Lage

Anreise

Ischia selbst verfügt über keinen Flughafen. Daher landet man in Neapel. Von dort geht es mit dem Schnellboot in 45 Minuten zur Insel. Das geht sehr einfach, da die Italiener sich ums Gepäck kümmern und man so unbeschwert reisen kann.
Wer Pech hat und vor einem wolkenverhangenen Vesuv steht, muss sich nicht wirklich Sorgen machen: Es gibt mit Sicherheit genug Sonnentage, um den Berg zu besteigen oder zu fotografieren. Und auf Ischia herrscht sowieso ein anderes Klima.
Nach einer knappen halben Stunde erscheint eine traumhafte Insel mit einer imposanten Festung auf der Klippe vor dem Boot. Ischia? Nein, die Insel Procida ist Ischia vorgelagert und verdeckt den Epomeo, den Hausberg Ischias.
Weiter geht es um Procida herum. Dann kommt Ischia Ponte mit dem Castello Aragonese in Sicht. Auf dem kleinen Felsen mit der Burg lebten im Mittelalter unglaublicherweise fast 1900 Familien. Auch den Felsen mit der Burg gilt es noch zu umschiffen.
Erst dann kommt Ischia Porto in Sicht. Hier entstand in einem ehemaligen Sumpfgebiet, in dem man sich noch Anfang des 20.Jahrhunderts Malaria holen konnte, der heutige Hafen. Die Häuserfront spricht eine eindeutige Sprache: Man ist in Süditalien.
Nach dem Aussteigen folgt der übliche Transfer in die Hotels. Das Auspacken der Koffer muss jedoch noch warten. Das Gepäck ist ja noch unterwegs. Zeit für einen ersten Erkundungsgang und einen echt italienischen Capuccino.


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